AGB
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den Erwerb von Eintrittskarten über den Online-Ticketshop von GFC Events, Bamenohler Straße 170, 57413 Finnentrop, glory.finnentrop@gmail.com, 02721 6002131 – nachfolgend „Veranstalter“ genannt.
Sie gelten für alle Verträge über den Kauf von Tickets für durch den Veranstalter angebotene Sport- und Kampfsportveranstaltungen, die zwischen dem Veranstalter und dem Kunden über den Online-Shop abgeschlossen werden.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Die Begriffsbestimmungen ergeben sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch.
2. Veranstalter / Vertragspartner
Vertragspartner des Kunden ist:
Glory Fitness & Fighting / GFC Events
Vertreten durch Emre Atilgan und Niyazi Atilgan
Bamenohler Straße 170
57413 Finnentrop
glory.finnentrop@gmail.com
02721 6002131
Sofern der Verein die Veranstaltung nicht selbst, sondern nur im Namen eines anderen Veranstalters organisiert, ist dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich angegeben. In diesem Fall kommt der Vertrag mit dem dort benannten Veranstalter zustande.
3. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist der Erwerb von Eintrittskarten für die jeweils im Online-Shop bezeichnete Veranstaltung.
Die im Online-Shop dargestellten Tickets stellen noch kein verbindliches Angebot des Veranstalters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot zum Kauf abzugeben.
4. Vertragsschluss
Der Kunde wählt im Online-Shop die gewünschten Tickets aus und durchläuft den elektronischen Bestellprozess. Mit Abschluss des Bestellvorgangs durch Klick auf die entsprechend bezeichnete Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags ab.
Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Veranstalter die Bestellung ausdrücklich bestätigt oder das Ticket an den Kunden übermittelt. Die automatische Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme dar.
Allgemeine Geschäftsbedingungen werden nach § 305 BGB nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verwender sie bei Vertragsschluss einbezieht.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro.
Soweit Umsatzsteuer anfällt, wird diese im Bestellprozess ausgewiesen. Etwaige zusätzliche Gebühren, insbesondere Vorverkaufs-, System- oder Zahlungsgebühren, werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
Die Zahlung erfolgt mit den im Online-Shop angebotenen Zahlungsmethoden. Der Kaufpreis ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
Bei fehlgeschlagener oder rückbelasteter Zahlung ist der Veranstalter berechtigt, die betroffenen Tickets zu sperren oder ihre Gültigkeit zu verweigern, sofern dem Kunden zuvor eine angemessene Gelegenheit zur Klärung gegeben wurde.
6. Ticketversand / Bereitstellung
Die Tickets werden dem Kunden grundsätzlich elektronisch per E-Mail als digitales Ticket, insbesondere als PDF oder QR-Code, zur Verfügung gestellt, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.
Der Kunde ist verpflichtet, die von ihm angegebene E-Mail-Adresse korrekt anzugeben und den Zugang der E-Mail einschließlich des Spam-Ordners zu prüfen. Das Risiko für Übermittlungsfehler aufgrund einer fehlerhaften E-Mail-Adresse trägt der Kunde, sofern der Veranstalter den Fehler nicht zu vertreten hat.
Der Kunde hat die Tickets nach Erhalt unverzüglich auf Richtigkeit zu überprüfen.
7. Kein Widerrufsrecht
Beim Kauf von Tickets für Veranstaltungen besteht für Verbraucher kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen betrifft und für die Leistung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist. Das ist bei Eintrittskarten für Sport- und Kampfsportveranstaltungen regelmäßig der Fall. Rechtsgrundlage ist § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB.
Ein Umtausch oder eine Rücknahme von Tickets ist daher grundsätzlich ausgeschlossen, sofern in diesen AGB oder im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist.
8. Zutritt zur Veranstaltung
Der Zutritt zur Veranstaltung ist nur mit einem gültigen Ticket möglich. Der Veranstalter ist berechtigt, beim Einlass eine Identitäts- oder Berechtigungsprüfung vorzunehmen, soweit dies zur Missbrauchsvermeidung oder zur Durchsetzung besonderer Ticketkategorien erforderlich ist.
Jedes Ticket berechtigt grundsätzlich nur einmal zum Zutritt. Nach Verlassen des Veranstaltungsortes verliert das Ticket seine Gültigkeit, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist.
Der Veranstalter kann den Zutritt verweigern, wenn
- das Ticket manipuliert, kopiert oder unleserlich ist,
- der begründete Verdacht eines Missbrauchs besteht,
- behördliche Auflagen oder Sicherheitsgründe entgegenstehen,
- der Inhaber gegen die Hausordnung verstößt.
9. Weitergabe und gewerblicher Weiterverkauf
Der private, nicht gewerbliche Weiterverkauf oder die unentgeltliche Weitergabe von Tickets ist nur zulässig, soweit berechtigte Interessen des Veranstalters, Sicherheitsbelange oder personenbezogene Ticketbindungen nicht entgegenstehen.
Der gewerbliche oder kommerzielle Weiterverkauf von Tickets ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Veranstalters ist untersagt. Ebenfalls unzulässig ist die Verwendung von Tickets zu Werbe-, Gewinnspiel- oder Hospitality-Zwecken ohne Zustimmung des Veranstalters.
Bei Verstoß gegen diese Regelung kann der Veranstalter betroffene Tickets sperren, soweit dies unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Kunden zulässig ist. AGB-Klauseln dürfen den Kunden nicht unangemessen benachteiligen; Maßstab dafür sind insbesondere §§ 307 bis 309 BGB.
10. Verlegung, Änderung, Ausfall der Veranstaltung
Der Veranstalter ist berechtigt, unwesentliche Änderungen des Programms, des Ablaufs, der Kampfansetzungen, der Einlasszeiten oder des Veranstaltungsortes vorzunehmen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
Wird eine Veranstaltung abgesagt, erhält der Kunde den entrichteten Ticketpreis zurück. Bereits angefallene, ausdrücklich ausgewiesene Fremdgebühren können nur erstattet werden, soweit der Veranstalter diese tatsächlich zurückerhält oder deren Erstattung gesetzlich geschuldet ist.
Wird eine Veranstaltung verlegt, behalten die Tickets grundsätzlich ihre Gültigkeit für den Ersatztermin, sofern dies für den Kunden zumutbar ist. Ist dem Kunden die Wahrnehmung des Ersatztermins unzumutbar, kann der Veranstalter eine Erstattung des Ticketpreises vorsehen. Näheres ergibt sich aus der Bekanntgabe zur jeweiligen Veranstaltungsänderung.
Ansprüche wegen ausgefallener Begleitaufwendungen des Kunden, insbesondere Reise- oder Übernachtungskosten, bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelung in diesen AGB.
11. Hausrecht / Verhalten bei der Veranstaltung
Auf dem Veranstaltungsgelände gilt die jeweilige Hausordnung des Veranstaltungsortes sowie ergänzend die Anordnungen des Veranstalters, des Sicherheitspersonals und der Behörden.
Der Veranstalter ist berechtigt, Personen den Zutritt zu verweigern oder sie von der Veranstaltung auszuschließen, wenn sie
- unter erheblichem Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen,
- Waffen oder verbotene Gegenstände mitführen,
- den Ablauf der Veranstaltung stören,
- andere Personen gefährden oder belästigen,
- gegen Jugendschutz-, Sicherheits- oder Hausordnungsbestimmungen verstoßen.
In diesen Fällen besteht regelmäßig kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, soweit der Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.
12. Jugendschutz / Minderjährige
Für Minderjährige gelten die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen sowie gegebenenfalls ergänzende Vorgaben des Veranstalters oder der Versammlungsstätte. Erziehungsberechtigte und Begleitpersonen sind selbst dafür verantwortlich, dass die Teilnahme minderjähriger Personen den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Der Veranstalter ist berechtigt, beim Einlass Altersnachweise oder Nachweise einer Begleitberechtigung zu verlangen.
13. Haftung
Der Veranstalter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Ein Ausschluss oder eine Begrenzung der Haftung für diese Fälle ist in AGB unzulässig.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Veranstalter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Veranstalters ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters.
14. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit dem Ticketkauf und der Durchführung der Veranstaltung stellt der Veranstalter in seiner Datenschutzerklärung bereit.
15. Anwendbares Recht / Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Veranstalters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
16. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.